Gute Anleitung, Rehive. Generell kann Hive ja nichts für das Makroumfeld. Die Preisschwankungen haben m.M.n. viel mehr mit den großen Zweitmärkten zu tun. Muss jemand auf Grund deflationärer Drücke in der Weltwirtschaft seine Unternehmensanteile liquidieren verschiebt sich natürlich das gesamte Portfolio, der Anteil der Bitcoin (die ja doch hier und da auftauchen) wird automatisch reduziert und wie wir wissen ist der Verkaufsdruck auf Bitcoin das was kein Wachstum anderswo zulässt. Man macht sich mit der Aussage unbeliebt aber Bitcoin sind immer das erste was abverkauft wird.
Schon seit einiger Zeit frage ich mich, ob die Idee hinter Bitcoin tatsächlich so Großmütig war. Es gibt sehr viele Sachen, welche irgendwie nicht passen. Allen voran die begrenzte Menge an Bitcoin. Dieses erinnert mich eher an einer Wertanlage, als an ein Zahlungsmittel.
Die Mengenbegrenzung ist auf einer Seite schon sinnvoll und ist auch das was einen großen Unterschied zum zentralen Bezahlsystem bietet. Aber auf der anderen Seite feuert es die Gier der Menschen, nach persönlichen, finanziellen und materiellen Reichtum an.
Ein unabhängiges, dezentrales und anonymes Bezahlsystem, ist neben vielen anderen Vorkehrungen wichtig, die eigene Privatsphäre im Netz zu schützen und aufrecht zu erhalten. Nur ist es den meisten Menschen völlig egal. Sie tragen ständig ihr Smartphone mit sich herum und lassen sich von Apple, Google, Facebook und Co ausspionieren und manipulieren.
Auch erkennen viele "Kryptojünger" nicht den eigentlichen, ideellen Wert ihrer Coins, mit denen sie handeln. Ich möchte nicht behaupten dass es ihnen egal ist, aber mit ihren Taten nutzen sie eine großartige Idee aus, um sich persönlich zu bereichern. Und das am Ende mit FIAT.
Der Kampf zwischen inflationären und deflationären Kräften wird immer heftiger.
Die Zentralbanken pumpen M1 auf, aber an anderer Stelle laufen heftige Liquidationen und führen zu teilweise unkontrollierter Enthebelung. Dann muss ALLES verkauft werden, egal ob Aktien, Kryptos, Immobilien, Schuldverschreibungen, ja sogar Gold.
Diese unheilvollen Zyklen werden immer heftiger und treten in immer kürzeren Zeitabständen auf.
Es ist enorm spannend, dieses Geschehen zu beobachten.
Einen stabilen Wertspeicher gibt es nicht. Allein eine breite Diversifikation bietet zumindest eine relative Stabilität.